Anja Loevenich
schrieb am 30. April 2026 um 12.16 Uhr
Das Leben setzte sich zum Tod auf die Bank und sagte:
„Ich schenke den Menschen schöne Jahre, wunderbare Erlebnisse und Freunde für das ganze Leben.
Glücksmomente, aber auch Aufgaben und schwierige Situationen, die sie bewältigen müssen.
Menschen, die in ihr Leben treten, aber auch wieder gehen.
Ich schenke ihnen Zeit, das Leben zu genießen und es auf Bildern festhalten zu können.“
Der Tod antwortete darauf:
„All das ist vergänglich. Die schönste Reise beginnt mit mir.
Ich schenke ihnen eine Reise zu den Sternen, wo die Menschen warten, die sehnlichst vermisst und um die getrauert wurde.
Ich schenke ihnen eine gemeinsame Zeit, die niemals endet.
Die nicht auf Bildern festgehalten werden kann, sondern tief im Herzen bleibt.
Keiner der im Himmel ist, kann den Menschen bei dir dort unten auf der Erde erzählen, wie schön ihre Reise hier oben ist. Es soll für jeden eine Überraschung sein, wenn ich der Letzte bin, der ihre Hand hält.“